Harzer Bergarbeiter zu Gast in Dresden

Harzgeröder Brunnen-Figuren erhalten letzten Schliff

Zwischen schelmenhaften Teufeln, grimmigen Hexen, feiernden Zwergen und diebischen Kobolden entstand in monatelanger Detailarbeit das neueste Kunstwerk von Jochen Müller. Einen ersten Blick konnten in dieser Woche die Initiatoren und Sponsoren der Harzgeröder Brunnen-Skulpturen auf das neueste Werk des Quedlinburger Metallkünstlers werfen.

Zuvor war es jedoch ein langer Weg. Bereits 2007 regte Friedhelm Linemann eine Verschönerung des Harzgeröder Marktbrunnen an. Großen Wert legte er dabei auf den Bezug zur Bergbautradition im Harz. Bei dem Bürgerverein Unterharz e.V. traf dies auf offene Ohren und so wurde 2011 das Projekt mit einem Spendenaufruf auf den Weg gebracht. Nun, zwei Jahre später steht Harzgerode kurz davor ein neues Wahrzeichen zu bekommen.

Bevor es jedoch soweit ist, hat das Trio, bestehend aus einem Bergarbeiter, einem Berggeist und einem Frosch, noch eine letzte Reise vor sich. Die Plastiken erhalten in Dresden einen Bronzeüberzug und anschließend den letzten Schliff. Spätestens zum 22.06.2013 – pünktlich zum Brunnenfest - nehmen die drei Bronzefiguren dann ihren Platz auf dem Harzgeröder Marktbrunnen ein.

Else Langer Vorsitzende des Bürgervereins bedankte sich bei der Gelegenheit für die finanzielle und auch moralische Unterstützung: „Die Ostharzer Volksbank sowie die Stiftung der Volksbanken Raiffeisenbanken haben von Anfang an, an das Projekt geglaubt, dass hat uns Mut gemacht.“ Bernd Grund und Heino Oehring, Vorstand der Regionalbank ließen es sich daher nicht nehmen, gemeinsam einen Blick auf die liebevoll inszenierten Skulpturen zu werfen.