Sterne des Sports 2013

Ostharzer Volksbank vergibt den „Oscar des Breitensports„

Insgesamt hatten sich neun Sportvereine aus dem Harz- und dem Salzlandkreis um die „Sterne des Sports“ beworben – eine Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in den Bereichen Integration, Gewaltprävention, Jugendarbeit, Umweltschutz und Gleichstellung.

Sieger des großen Stern des Sports ist der SV Langenstein von 1932 e.V. mit dem Projekt „JUWEL“. Bei diesem besuchen junge Vereinsmitglieder im Alter von 8 bis 13 Jahren regionale Betriebe, werden eingearbeitet und erhalten wertvolle Einblicke in heimische Unternehmen. Das fördert nicht nur die persönliche Entwicklung, die Bindung zum Verein und hilft bei der späteren Berufswahl, es ist zugleich der Beitrag des SV Langenstein dem demografischen Wandel entgegen zu wirken. „Viele junge Menschen verlassen ihren Verein und oftmals die Region beim Start ins Berufsleben. Der SV Langenstein zeigt, dass es auch im Harzkreis vielfältig interessante Ausbildungsstätten gibt und macht unseren Wirtschaftsstandort somit attraktiv.“ erklärt Heino Oehring, Vorstand der Ostharzer Volksbank eG. Dieses Engagement wird von der Regionalbank mit 1.000 Euro unterstützt.

Zudem kann sich auch der BRSV „Sina Cura“ e.v. Quedlinburg und der Wernigeröder SV „Rot-Weiß“ e.V. über einen Podestplatz freuen. Beide setzen sich mit den Special-Olympics für die Etablierung von geistig behinderten Sportlern ein. Sie erhielten einen kleinen „Stern des Sports“ sowie ein Preisgeld in Höhe von jeweils 300€.

Auf den dritten Platz, der mit einem Preisgeld i.H.v. 200€ dotiert ist, wurde der Harzer Schwimmverein 2002 gewählt. Dieser hat es sich auf die Fahne geschrieben, Kinder mit Migrationshintergrund in den Verein zu integrieren.

Bereits seit 2004 werden die „Sterne des Sports“ durch den Deutschen Olympischen Sportbund und den Volks- und Raiffeisenbanken vergeben. Mittlerweile hat sich der Wettbewerb als ein gesellschaftspolitisches Event etabliert, dass selbst von höchster politischer Ebene begleitet wird. In den letzten Jahren haben es sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundespräsident nicht nehmen lassen, den Bundessieger der „Sterne des Sports“ in Gold höchstpersönlich auszuzeichnen.