v.l.n.r. Hans-Heinrich Haase-Fricke, Heino Oehring, Wolfgang Riesenberg & Bernd Grund

Zukunft gemeinsam gestalten

Die Ostharzer und die Vereinigte Volksbank eG wollen 2014 gemeinsame Wege gehen

Die Ostharzer Volksbank eG und die Vereinigte Volksbank eG wollen 2014 gemeinsame Wege gehen und eine starke Bank in der Harzregion bilden. Dazu werden aktuell Fusionsgespräche geführt.

Die Bankenlandschaft ist starken Veränderungen unterworfen. Derzeit ist kein Ende der Niedrigzins–Phase in Sicht, doch der Wettbewerbsdruck steigt. In Wernigerode reihen sich Commerzbank, Deutsche Bank, Santander in nur einer Straße aneinander und durch zunehmende demografische und ökonomische Veränderungen in unserer Harzregion sowie erhöhte regulatorische Anforderungen ergeben sich neue Herausforderungen. Zudem gilt es, sich so aufzustellen, dass die Genossenschaftsbanken im Wettbewerb weiterhin gut bestehen können.

Herr Oehring: „Beide Bankhäuser sind sich einig, dass der steigende Wettbewerbsdruck, ähnliche Produkte, die Niedrigzinsphase aber auch die demografischen Entwicklungen in unserer Region und damit der Einwohnerrückgang, je nach Region von 5-30 %, eine Herausforderung darstellt. In ausgiebigen Gesprächen und Diskussionen zwischen Aufsichtsräten und Vorständen beider Häuser entstand der Vorschlag, dass die Vorstände eine mögliche Fusion prüfen sollen. Nach Prüfung der entsprechenden Unterlagen einschließlich Bilanzen und Prüfungsberichten wurde das Gremium einstimmig beauftragt, einen Fusionsvorschlag zu erarbeiten. Dieses intensive Papier wird auf regionalen Vertreterabenden vorgestellt und diskutiert.“

Herr Haase-Fricke: „Durch einen Zusammenschluss, welcher im Frühjahr 2014 geplant ist, möchten wir unsere Kräfte weiter bündeln, um für unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter eine langfristig hoch leistungsfähige und erfolgreiche Volksbank für die Harzregion zu bilden.

Von dem gemeinsamen genossenschaftlichen Auftrag würden dann über 20.000 Mitglieder der neuen Bank profitieren.

Die fusionierte Bank hätte eine Bilanzsumme von ca. 800 Mio. EUR. Damit würde ein starkes Unternehmen in der Region agieren.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die größere gemeinsame Bank qualifizierte Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter so auch langfristig sichern kann. Zudem ergeben sich zusätzliche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten, um den gestiegenen Marktanforderungen auch gerecht zu werden.

Durch die entsprechende Größe können dann Spezialisten unsere Kunden noch individueller betreuen. Von dieser Beratung würden zum Einen unsere Kunden profitieren, zum Anderen auch unsere Mitarbeiter.

Die fusionierte Bank bietet zusätzliche Ausbildungsplätze und weitere interessante Stellen und wäre dann ein Arbeitgeber für ca. 220 Menschen in der Region. Alle Mitarbeiter der beiden Häuser finden sich in dem neuen Institut wieder.

Gleichzeitig können Prozesse optimiert werden, um dadurch schneller am Markt zu agieren und die Qualität unserer Kundenberatung weiter zu steigern. Denn genau dies unterscheidet uns doch in der Vielfalt der Bankenwelt und von den vergleichbaren Produkten, die Nähe, die Verlässlichkeit – das sind die elementaren Unterschiede!“

Herr Oehring: „Denn beide Banken verstehen sich als verlässlicher Partner des regionalen Mittelstandes, der Landwirtschaft, der handwerklichen Betriebe und der Privatkunden. Hier sehen wir auch einen weiteren Vorteil. Durch die Größe und das dann hinterlegte Eigenkapital wäre es uns möglich, ein größeres Kreditvolumen an unseren Mittelstand zu vergeben. Gleichzeitig können unsere Kunden durch das Internetbanking und unseren neuen Internetauftritt ihr Konto und ihre Bankgeschäfte überall mit hinnehmen – z.Bsp. auch nach München oder Singapur. Wir wollen eine fortschrittliche Bank sein, die mit Veränderungen des Marktes agiert – daher möchten wir gemeinsam mit den Ansprüchen unserer Kunden wachsen! Mit der Fusion schließen sich zwei grundsolide und starke Institute zusammen, die über ein hohes Maß an gemeinsamen Werten verfügen.“

Herr Haase-Fricke: „Trotz des dann größeren Geschäftsgebietes mit insgesamt 29 Filialen stehen wir zu unserer Verantwortung für die Region. Auch in der Zukunft sollen wahrnehmbare Nähe für unsere Kunden, Persönlichkeit vor Ort und regionale Präsenz unsere zentralen Prinzipien sein.

Wir sind Ihr Dienstleister und werden stets bemüht sein, Ihnen dies in unserer Beratung durch Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und sogar in unseren Öffnungszeiten wider zu spiegeln.“