Thale holt Bank ins (Rat-)Haus

Ostharzer Volksbank eröffnet Geschäftsstelle am Rathausplatz

„Wenn die Gelder der Kommunen knapp werden, holen wir uns eine Bank ins Haus“, scherzt Bürgermeister Thomas Balcerowski bei seiner Rede zur Geschäftsstelleneröffnung der Ostharzer Volksbank eG in Thale. Rund 80 Gäste und viele Schaufreudige nutzten vergangenen Samstag die Möglichkeit, einen Blick in die neuen Bankräumlichkeiten zu werfen. Auf den 230 m² der ehemaligen Bibliothek im Rathaus werden künftig Girokonto, Bausparer und Finanzierungen angeboten.

Teuflisch schick - Regionale Motive zieren die Räumlichkeiten

„Wir wollen im dynamischen Markt der modern und weitsichtig geführten Stadt Thale weiter mitwachsen“, erklärt Heino Oehring, Vorstand der Volksbank. „Mit der Schaffung dieser neuen Räumlichkeiten möchten wir demonstrieren, wie wichtig uns dieser Standort ist“, ergänzt Silke Kreft, Leiterin Service bei der feierlichen Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Balcerowski. Nach über 20 Jahren (1990/1991) in der Eisenbahnstraße freuen sich auf Sabine Pfeifer, Anna Lubitz und Michel Sallier auf ihre neuen und modernen Beratungsräume. Unterstützt werden sie weiterhin von Privatkundenbetreuer/Baufinanzierung Ingolf Brussig, Immobilienberater Dirk Waskewitz, Firmenkundenbetreuer Markus Braschoß sowie den Verbundpartnern der R+V und der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Die Ursprünge des Thalenser Bankinstituts lassen sich bis in das Jahr 1923 zurück vollziehen. Damals startete die Genossenschaftsbank mit 160 Mitgliedern. Auf eine konjunkturell starke Anfangszeit folgten tief greifende Veränderungen im Zuge der Weltwirtschaftskrise, DDR- und Wendezeit. „Wir haben das Erscheinungsbild und das Dienstleistungsangebot ständig erweitert und den Kundenbedürfnissen angepasst“, erklärt Heino Oehring. Heute erstreckt sich die Bank mit 15 Geschäftsstellen und rund 110 Mitarbeitern über den Harz- und den Salzlandkreis.