Interesse am Trainerprojekt wächst stetig

Gemeinschaftsprojekt der Harzer Volksbank, Volksstimme und Fußballverbände geht in seine sechste Runde

Volksstimme von Ingolf Geßler - Das gemeinsame Projekt der Harzer Volksbank, Volkstimme und der Fußballverbände Sachsen-Anhalt und Harz zur Ausbildung von Fußballtrainern erfreut sich weiterhin sehr großer Beliebtheit. Auch in der sechsten Runde wurden per Losverfahrenwieder 20 Plätze für Traineranwärter vergeben, die mit fi nanzieller Förderung den Lehrgang in Angriff nehmen.

Voll bis auf den letzten Platz präsentierte sich der Konferenzraum in der Harzer Volksbank, die zum Auftakt der Trainerausbildung schon traditionell zu einer Eröffnung in feierlichem Rahmen eingeladen hatte. Die Zahl der Ehrengäste, angefangen von der Delegation des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt um den DFBVize präsidenten Erwin Bugar, über zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik wie die Bundestagsabgeordnete Angela Gorr bis hin zu den Präsidenten des KreisSportBundes und und Kreisfachverbandes Fußball Harz, Henning Rühe und Detlef Rutzen, verdeutlichte einmal den hohen Stellenwert des Trainerprojektes.

Zum sechsten Mal begrüßte Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vorstandssprecher der Harzer Volksbank, die Traineranwärter zur Verlosung der 20 gesponserten Ausbildungsplätze. Die Nachfrage war in diesem Jahr dermaßen groß, dass die Kapazität von 25 Teilnehmern übertroff en wurde und einige Berwerber sogar auf die Warteliste gesetzt werden mussten. „Mit der sechsten Runde des Projektes steigt die Zahl der geförderten Trainerlizenzen auf 120 an. Wie ich vom Fußballverband Sachsen-Anhalt erfahren habe, sind mehr als 90 Prozent der ausgebildeten Trainer noch aktiv. Das zeigt auch die Nachhaltigkeit des Projektes“, freute sich Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vorstandssprecher der Harzer Volksbank.

„In besonderem Maße liegen uns die kleinen Vereine am Herzen, die im Vorfeld mindestens einen Platz zugelost bekommen. Und wenn gut ausgebildete Trainer und damit eine bessere Qualität des Trainings die Kinder im Verein hält, können sich auch die Ortschaften nur darüber freuen, weil es sie etwas lebenswerter macht. Und durch das Projekt wird nicht nur die Vereinskasse geschont, für jeden ausbildeten Trainerbekommen die Vereine auch eine Förderung“, unterstrich Hans-Heinrich Haase-Fricke in seiner Begrüßungsrede die Vorteile der Trainerausbildung. Im Vorfeld wurde allen elf Vereinen, die einen Bewerber eingereicht hatten, ein geförderter Lehrgangsplatz zugelost. Die verbleibenden neun Plätze zog im Rahmen der Auftaktveranstaltung Thomas Helmuth, Regionalverlagsleiter der Volksstimme, aus dem Lostopf. Der FSV Askania Ballenstedt und der FSV 1920 Sargstedt hatten hier mit drei bzw. zwei weiteren Plätzen das Glück auf ihrer Seite, beide Vereine hatten mit jeweils vier Bewerbern auch die größte Zahl angemeldet.


STIMMEN

Präsident FSA

Erwin Bugar

Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

„Ich kann die hohe Wertschätzung für dieses Projekt nicht oft genug zum Ausdruck bringen, das gemeinsame Trainerprojekt ist in dieser Form einmal im Deutschen Fußball-Bund. Verbunden damit ist ein tiefer Dank an die Harzer Volksbank und die Person Hans-Heinrich Haase-Fricke. Eltern vertrauen ihre Kinder gut qualifizierten Trainern an – und das muss der Maßstab in allen Vereinen werden.“

KSB Harz

Henning Rühe

Präsident des Kreis-SportBundes Harz

„Als wir das Projekt 2013 auf den Weg gebracht haben, hätte ich nie für möglich gehalten, dass wir die Trainerplätze in diesem Jahr zum sechsten Mal verlosen. Mit der Idee ist Hans-Heinrich Haase-Fricke quasi seiner Zeit voraus gewesen, denn was England in den letzten Jahren in der Nachwuchsförderung bewegt hat, holen wir jetzt in Deutschland nach.“

KFV Harz

Detlef Rutzen

Präsident des Kreisfachverbandes Fußball Harz

„Ich kann mich nur immer wieder im Namen unserer Vereine für die tolle Unterstützung bedanken. Ein großes Lob geht auch an das Ausbilderteam um Heinzekhart Fuchs und die Trainer, die sich der Herausforderung stellen. Auch wenn wir mit unseren Vereinen in der Nachwuchsförderung etwas breiter aufgestellt sein könnten.“