Trainerlizenz Übergabe in der Harzer Volksbank eG

Gemeinschaftsprojekt zur Trainerausbildung blickt nach sechs Jahren auf 120 ausgebildete Trainer zurück

Ein Großteil der insgesamt 23 erfolgreich ausgebildeten Trainer war bei der feierelichen Übergabe der Lizenzen in der Harzer Volksbank dabei.

Volksstimme von Ingolf Geßler-Wieder einmal ließ der hochrangige Besuch erahnen, welchen Stellenwert das Projekt Trainerausbilung genießt. NOFV-Präsident Erwin Bugar, NOFV-Ehrenpräsident Hans-Georg Moldenhauer, Landrat Martin Skiebe, die Abordnung vom Fußballverband Sachsen-Anhalt um Geschäftsführer Christian Reinhardt und zahlreiche „Wirtschaftskapitäne“, wie es Gastgeber Hans-Heinrich Haase-Fricke umschrieb, waren der Einladung in die Harzer Volksbank gefolgt.

Stolz verkündete der Vorstandssprecher die Zahl von nun 120 ausgebildeten Trainern, „eine Quote von über 90 Prozent, die nach Angaben des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt noch aktiv sind, unterstreicht auch die Nachhaltigkeit dieses Projektes“, so Hans-Heinrich Haase-Fricke. Auch die „große Breitenwirkung war wieder gegeben, mehr als zehn Vereine haben neue Trainer ausbilden lassen. Und es war immer unser Ziel, mit diesem Projekt auf die Dörfer zu gehen, um das Leben auf dem Land interessanter zu gestalten. Bei einem qualitativ guten Training bleiben die Kinder auch bei ihren Heimatvereinen“, so der Initiator des Projektes.

Projekt genießt ein hohe Wertschätzung beim DFB

Auf den regionalen Aspekt ging auch Landrat Martin Skiebe ein: „Mit dem Projekt leisten alle Beteiligten Zukunftsarbeit. Als Wirtschafts- und Tourismusstandort braucht der Harzkreis junge Menschen, die von solchen Initiativen profitieren und ihren Lebensmittelpunkt im Harz behalten. Zudem stärkt der Sport die Charaktereigenschaften, man hilft und motiviert sich gegenseitig.“

NOFV-Präsident Erwin Bugar betonte noch einmal die hohe Wertschätzung, die das Trainerprojekt beim Deutschen Fußballbund genießt. „Es wurde im Frühjahr wieder beim Amateurkongress erwähnt, namentlich mit der Harzer Volksbank als Partner. Ich hoffe das die Tradition, zu der das Projekt inzwischen geworden ist, fortgesetzt wird und auch über die Ländergrenzen hinaus Nachahmung findet. Es ist immer wieder ein würdiger Abschluss, wenn wie heute 23 Trainerlizenzen übergeben werden“, lobte Bugar den einzigartigen Rahmen, den die Harzer Volksbank bietet.

Hans-Georg Moldenhauer blickte zehn Jahre zurück, als der Fußballverband Sachsen-Anhalt in der Ausbildung weit hinterlief. „Mittlerweile hat sich der Stellenwert deutlich erhöht, was auch ein Verdienst dieses Projektes ist“, so der Ehrenpräsident des NOFV. Den jungen Trainern riet er: „Bleibt dran Jungs, ihr seid die Nahtstelle der Entwicklung!“

Als letzter trat KSB-Präsident Henning Rühe ans Mikrofon, wie Bugar und Moldenhauer einer der Mitbegründer des Projektes. „Neben der Harzer Volksbank gilt auch auch dem Kreisfachverband Fußball Harz und seinen Ausbildern ein großer Dank, nicht zuletzt durch die guten Trainer wurden auch in diesem Jahr zahlreiche Fußballtalente an die Eliteschulen des Sports delegiert“, so Rühe.

Im Anschluss riefen Anabel Zwerschke und Marina Dresch, die als Marketingabteilung der Volksbank wieder eine tolle Veranstaltung organisiert hatten, die Trainer zur Übergabe der Lizenzen nach vorn. Ein Grillbüfett und viele Gespräche rundeten den tollen Abend ab.