Rückschau und Ausblicke im Salon

Harzer Volksbank hat zum elften Mal Politik, Wirtschaft und Vereine zum Gedankenaustausch eingeladen

Ilsenburg/Jörg Niemann -  Der Volksbank-Salon, ein alljährliches Stelldichein von Wirtschaft , Politik und Vereinsvertretern ist am Montagabend zum inzwischen elft en Mal in
Folge in Ilsenburg veranstaltet worden. Etwa 40 Gäste folgten der Einladung des Harzer Kreditinstituts.

Zwanglose Unterhaltungen, ein leckerer Imbiss und leichte Hintergrundmusik von Hans-Jürgen Eilert - der Volksbank-Salon der Harzer Volksbank hat auch in diesem Jahr wieder für ein unterhaltsames Workout für zahlreiche geladene Gäste gesorgt. Traditionell eröffnet Gastgeber und Volksbank-Sprecher Hans-Heinrich Haase-Fricke den Abend in der Ilsenburger Volksbank-Filiale. Angefangen von der aktuellen Weltpolitik gibt er seine Sicht der Dinge in Sachen Wirtschaft und Politik bekannt. Und er hat stets
auch einen groben Anlagetipp im Gepäck. In diesem Jahr waren es die amerikanischen
Tech-Aktien, die er empfahl allerdings sollten kurzfristige Rücksetzer wie gerade jetzt bei
drohenden Lieferproblemen aus China - beachtet werden.
Den DAX, also den deutschen Aktien-Leitindex, sieht Haase-Fricke zum Jahresende übrigens
bei einem Stand so um die 14500 Punkte. Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke (CDU), fast inzwischen so etwas wie ein Co-Gastgeber, informiert die Gäste danach alljährlich über die Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile. Der Verwaltungschef skizzierte die fast fertige Sanierung der Grundschule, die demnächst noch den Fahrstuhl an der Stirnseite erhalten wird ebenso wie den guten Baufortschritt an der künftigen Ledebur-Brücke, die ebenfalls

2020 fertig werden wird. Loeffke kündigte aber auch neue Vorhaben an und erwähnte den
Bau des Entlaster-Kanals vom Forellenteich zur Ilsen ebenso wie die millionenschweren
Sanierungen von Teilen des Marienhofes und des Klosters Ilsenburg.
Und eine Neuigkeit hebt sich Loeffke alljährlich als kleine Überraschung für Gäste und
Presse auf.

In diesem Jahr betraf die Neuigkeit den Ortsteil Drübeck. Dort gebe es einen ernsthaften Interessenten für den Kauf und die neue Nutzung des ehemaligen Holzlagerplatzes.
Details nannte Loeffke noch nicht, aber gelinge das Projekt, wäre ein weiteres
brachliegendes Areal in der Kommune einer neuen Nutzung zugeführt.
Und auch in Sachen Einkaufszentrum verkündete Loeffke Neues. Der Investor habe
Vereinbarungen mit Edeka und Aldi getroffen und treibe die umfangreichen Planungen voran.


„Wenn alles so gut läuft wie bisher, könnte es noch in diesem Jahr die Baugenehmigung
geben“, sagte Loeffke, verwies aber weiter auf die noch nicht geklärte Reaktion
der überregionalen Planung. Zum Schluss lud Loeff ke alle Anwesenden für das zweite Juli-
Wochenende zur 1025-Jahr-Feier der Stadt ein.