„Großer Stern“ für das „VorBäumen“

SV Langenstein/Harz gewinnt mit Umweltprojekt zum zweiten Mal den Regionalausscheid

Volksstimme (von Ingolf Geßler) - Zum 17. Mal, und damit seit der Einführung dieses Wettbewerbs, verleiht die Harzer Volksbank die „Sterne des Sports“ auf regionaler Ebene.
Und doch war diesmal alles ein bisschen anders. Als Folge der Corona-Pandemie wurde
die Ehrung erstmals im Harzer Kultur- und Kongresshotel statt in den eigenen Räumen
durchgeführt. Auf die Frage, warum die Harzer Volksbank diesen Wettbewerb in jedem Jahr organisiert, hatte Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vorstandssprecher der Harzer Volksbank, eine
klare Antwort: „Weil die Spitzensportler immer eine Ehrung bekommen, wir aber wollen das
Ehrenamt würdigen. Denn Sie haben viel Arbeit mit dem Sport neben Ihrer Arbeit. Sie sind es, die den Kindern Werte und Fairness beibringen. Sie sind es, die das Miteinander auf dem Dorf, auf dem Land und in der Stadt gestalten. Sie sind es, die neben Ihrem Beruf Großes leisten. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!“, richtete Hans-Heinrich Haase-Fricke seine Worte direkt an die zahlreich anwesenden Vereinsvertreter.
Insgesamt 20 Bewerbungen waren in diesem Jahr eingegangen, 15 für Sachsen-Anhalt,
fünf für Niedersachsen. „Jeder dieser Vereine ist eigentlich ein großer Gewinner. Weil ich bei
den Sternen des Sports einreichen muss, was ich verbessern will, damit der Verein attraktiver wird, damit der Verein wächst“, dankte Hans-Heinrich Haase-Fricke allen Vereinen für ihre Beteiligung. Henning Rühe, Präsident des KreisSportBundes Harz und
von Beginn an Jurymitglied der Sterne des Sports, gab das Dankeschön im Namen der Vereine an die Harzer Volksbank zurück. „Es ist nicht alltäglich, dass solch ein Wettbewerb so lange und so kontinuierlich unterstützt und organisiert wird.
Im Landeswettbwerb haben wir öfter mitbekommen, das nicht alle Volksbanken diesen Wettbewerb entsprechend unterstützen. Und das zeugt davon, dass die Harzer Volksbank
nicht nur den Sport würdigt, sondern das, was der Sport insgesamt für die Gesellschaft
leistet“, so Rühe. Auch Thomas Balcerowski lobte in seinem ersten Grußwort als künftiger Landrat das Engagement der Volksbank und teilnehmenden Vereine: „Es ist wichtig, dass wir das weitergeben an die nächste Generation, denn es ist nicht mehr selbstverständlich, dass
man sich für die Gesellschaft engagiert. Wenn wir das nicht weitergeben, wird unsere Gesellschaft ärmer.“

Die Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Bronze, eingerahmt von den Vorständen der Harzer Volksbank: (von links) Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vereinschef Sebastian Knobbe, Conny Knobbe und Matthias Pokorny vom SV Langenstein und Heino Oehring. F

Präsenzveranstaltung bei Ehrung auf Landesebene?

War das Ambiente im HKK neu, so waren die Gesichter, die bei der Preisverleihung auf die Bühne gebeten wurden, altbekannte. Als Drittplatzierter und Gewinner des Kleinen Sterns wurde der Rodelclub Blankenburg ausgezeichnet. Unter Trainerin Antje Wendenburg hatte der Verein mit Online-Training für seine Nachwuchssportler auf die Corona-Pandemie reagiert. Vorjahressieger Harzer Schwimmverein 2002 musste sich in einer sehr engen Entscheidung auf den ersten Plätzen diesmal mit Platz zwei begnügen. Den mittleren Stern Inklusion und Integration im Schwarzlichttheater“. Der „Große Stern in Bronze“ ging zum zweiten Mal nach 2013 an den SV Langenstein. Mit dem Projekt „50:50 – Vor- Bäumen ist besser als heilen“ verbindet der Verein eine Sportveranstaltung wie den Neujahrslauf mit einem Klimaprojekt. Mit Hilfe von Unternehmensspenden kommen 50 Cent für jeden Läufer einer Baumpflanzaktion zu Gute. Ob der SV Langenstein mit seinem Projekt zum Landesausscheid nach Magdeburg reist, ist noch off en. Durch die Situationrund um das Coronavirus steht eine Entscheidung, ob die Verleihung der „Sterne des Sports“
als Präsenzveranstatung wie gewohnt in der Staatskanzlei durchgeführt wird, noch aus.gab es für das Projekt „Wir malen uns die Welt - bunt wie‘s uns gefällt!