Harzer Volksbank trotz Niedrigzinsen noch effektiver

Die mehr als 22.500 Mitglieder der Harzer Volksbank dürfen sich erneut über eine Dividende in Höhe von 3 % auf die von Ihnen gezeichneten Geschäftsanteile freuen. Möglich ist diese Gewinnausschüttung durch ein sehr gutes Geschäftsergebnis im Jahr 2019.

Etwas später als gewohnt lud die Harzer Volksbank eG Ihre Mitglieder zur jährlichen Vertreterversammlung in das Harzer Kultur- und Kongresshotel ein. „Wir freuen uns, unter Einhaltung der aktuellen Corona-Einschränkungen, unsere Vertreterversammlung abhalten zu können“, betonte Heino Oehring Vorstand der Harzer Volksbank eG.

Hans-Heinrich Haase-Fricke, Vorstandssprecher der Harzer Volksbank eG, ließ vor allen anwesenden Mitgliedern das Jahr 2019 und die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren. Mit relevanten wirtschaftlichen Daten sprach er über die Zinsentwicklung, den Immobilienmarkt, sowie über die Entwicklungen am Aktienmarkt.

Die Bilanzsumme, die die Gesamtsumme aller Geschäfte wiederspiegelt, konnte um ganze 37 Mio. Euro gesteigert werden und beträgt somit 929 Mio. Euro. Mit einem steigenden Kreditgeschäft von 693 Mio. Euro und damit 43 Mio. Euro mehr als noch 2018, fungierte auch 2019 die Harzer Volksbank eG als Motor in der Wirtschaft, vor allem im Mittelstand.

„Das Geld, das uns unsere Kunden zur Anlage anvertrauen, geben wir hier vor Ort auch wieder als Kreditmittel in die Region zurück“, machte Heino Oehring vom Vorstand deutlich.

Stolz ist man in der Harzer Volksbank eG auch über das hohe Kundenvertrauen. Dem schwierigen Zinsumfeld zum Trotz sind die Einlagen auf den Konten der Kund*innen wichtiger Vertrauensbeweis. „Insbesondere der Trend zu täglich fälligen Einlagen blieb ungebrochen. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 haben uns die Kund*innen Einlagen in Höhe von 769 Millionen Euro anvertraut, das ist eine Steigerung um ca. 31 Millionen Euro oder etwa 4,2 Prozent“, so Heino Oehring. Dennoch erinnerte der Vorstand noch einmal daran, dass es für die längerfristige Vorsorge wesentlich bessere Alternativen gibt, als alle Ersparnisse auf Giro-, Spar- und Festgeldkonten zu parken. „Ökonomen bestätigen es immer wieder: Auf lange Sicht versprechen beispielsweise Fonds, Aktien oder Zertifikate wesentlich bessere Renditen, als Sie mit Bankeinlagen erreichen können.“ Das Gesamtkundenvolumen konnte die Harzer Volksbank eG im Jahr 2019 um 75 Millionen Euro auf knapp 1,9 Mrd. Euro steigern.

„2019 war ein gutes Jahr für unsere Bank“, so der Vorstandssprecher Hans-Heinrich Haase-Fricke. Zum wiederholten Male konnte man sich in allen Bereichen steigern. Die Harzer Volksbank eG gehört Ihren Mitgliedern und genau diesen wollte der Vorstand auch über die aktuelle Situation während der Corona-Pandemie einen Einblick geben. „Keiner der 171 Mitarbeiter*innen, darunter 36% Männer und 64% Frauen, war bisher an Corona erkrankt oder musste sich über einen längeren Zeitraum in Isolation begeben.“ Dadurch konnte die Harzer Volksbank eG auf Schließungen von Filialen verzichten. Die Kunden erhielten ihre gewohnte Beratung vor Ort. Und der Bedarf war da – zusätzliche Öffnungszeiten wurden angeboten, um die Nachfrage an zusätzlicher Beratung nachzukommen. Durch die Zusammenarbeit mit den Bürgschaftsbanken, der NBank, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt oder der KfW konnten viele Firmenkunden unterstützt werden. „Die Pandemie ist noch nicht überwunden, jedoch sind wir überzeugt gemeinsam mit unseren Mitarbeitern den richtigen Weg gegangen zu sein, um unseren Förderauftrag gegenüber unseren Mitgliedern vollends nachzukommen.  Wir selbst sind daher bisher gut durch die Krise gekommen, denn uns geht es gut, wenn es der Region gut geht“, fügt Hans-Heinrich Haase-Fricke noch hinzu.

Auch im Jahr 2019 hat die Harzer Volksbank eG ihre Rolle als regionaler Förderer ernst genommen. Mit den verschiedensten Projekten hat die Harzer Volksbank eG die Region in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen, kulturellen und auch sportlichen Bereichen unterstützt.

Sowohl der Jahresabschluss als auch der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung wurde einstimmig beschlossen. Ebenso wurden Vorstand und Aufsichtsrat ohne Enthaltung oder Gegenstimme entlastet. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder ebenfalls einstimmig wiedergewählt und damit für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt.